Zunehmende Hitze und Trockenheit setzen unsere Wälder unter Stress. Forschende der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL haben mit Drohnenaufnahmen untersucht, wie einheimische Baumarten auf den Klimawandel reagieren. Die Messmethode öffnet neue Möglichkeiten, Wälder grossflächig zu überwachen und artspezifische Strategien im Umgang mit Dürren zu dokumentieren.
Die Flybots-Initiative von DLR und TU Braunschweig ergänzt die schon bestehende DLR-Testinfrastruktur für unbemannte Luftfahrtsysteme
Der Käfig für Drohnen hat einen Durchmesser von 45 Metern und ist 13 Meter hoch: Innerhalb dieser Konstruktion, die von einem Netz umschlossen ist, können neuartige oder veränderte Drohnen gefahrlos getestet werden. Der Drohnenkäfig gehört zu einer neuen Testumgebung für die Erforschung von unbemannten Luftfahrtsystemen. Er befindet sich auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Braunschweig und ist kürzlich fertiggestellt worden. Das DLR und die Technische Universität Braunschweig haben die Testumgebung Flybots gemeinsam aufgebaut.
Das DLR entwickelt Technologien, die unerwünschte Drohnen am Weiterflug hindern
Wie werden unerwünschte Drohnen unschädlich gemacht? Welche Maßnahmen können ergriffen werden, wenn Drohnen zum Beispiel an Flughäfen, in der Nähe von kritischen Infrastrukturen oder bei Großveranstaltungen auftauchen? Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erforscht und entwickelt Technologien zur Drohnenerkennung und zur Drohnenabwehr. Dazu zählen Methoden, die Drohnen orten, verfolgen und daraus ein Lagebild erstellen. Und Methoden, die unerwünschte Drohnen unschädlich machen: Dann nimmt eine Abfangdrohne die Verfolgung auf und bringt die fremde Drohne zum Absturz oder fängt sie in der Luft ein. Außerdem können Drohnen mit Störsignalen am Weiterflug gehindert werden. Das DLR hat bereits verschiedene Maßnahmen zur Drohnenabwehr erfolgreich demonstriert. Die Forschung im DLR erweitert so die Möglichkeiten der zivilen aber auch der militärischen Drohnendetektion und Drohnenabwehr.
Der Borkenkäfer fühlt sich in Deutschlands Wäldern wohl, auch im Lahrer Stadtwald ist er kein Unbekannter. Frühzeitiges Eingreifen ist notwendig, um den Befall zu bekämpfen. Nun hat Julian Stolz, Student der Physischen Geographie an der Universität Tübingen, für seine Masterarbeit den Lahrer Stadtwald mit einer Drohne beflogen. Ziel seiner Masterarbeit ist es, Borkenkäferbefall frühzeitig zu erkennen und so große Waldflächen effektiv zu überwachen.