Leitung der Fachabteilung Rohstoffgeologie - Geologische Bundesanstalt Österreich

Pfalzwerke Netz AG

ÖFFENTLICHE AUSSCHREIBUNG

einer Planstelle an der Geologischen Bundesanstalt
Gemäß § 20 Abs 2. Ausschreibungsgesetz 1989


Im Wirkungsbereich des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, an der Geologischen Bundesanstalt, ist die Planstelle “Leitung der Fachabteilung Rohstoffgeologie” mit einem Beschäftigungsausmaß von 40 Wochenstunden ehestmöglich neu zu besetzen.

In den Aufgabenbereich dieses Arbeitsplatzes fallen insbesondere:

  • Wahrnehmung der Dienst- und Fachaufsicht über das gesamte, der Abteilung zugehörige Personal;
  • Erstellung, laufende Überprüfung und Umsetzung von Arbeitsprogrammen im Bereich Rohstoffgeologie;
  • Planung, Koordination und Beaufsichtigung sämtlicher Aktivitäten im Bereich der Abteilung in Übereinstimmung mit dem zuständigen Hauptabteilungsleiter;
  • Sicherstellung einer interdisziplinären und projektorientierten Arbeitsweise innerhalb der Abteilung;
  • Planung, Koordination, Zuteilung und Überwachung der personellen, finanziellen und technischen Ressourcen;
  • Gewährleistung und laufende Verbesserung der wissenschaftlichtechnischen Expertise auf dem Gebiet der Rohstoffgeologie, unter Einbeziehung geophysikalischer und geochemischer Untersuchungsmethoden;
  • Repräsentation der GBA in Rohstofffragen in nationalen und internationalen Gremien und Arbeitsgruppen;
  • Positionierung der GBA als Zentrum für Daten und Expertisen für Rohstofffragen in Österreich;
  • Koordinierung von Mitwirkung an wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Publikationen
    (inklusive Vorträge und Exkursionsführungen);
  • Planung und Umsetzung nationaler und internationaler Kooperationen und Projekte;
Die Planstelle ist der Entlohnungsgruppe v1, Bewertungsgruppe 2 zuzuordnen.


Allgemeine Voraussetzungen für die Bewerbung sind:

  1. Österreichische Staatsbürgerschaft oder unbeschränkter Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt;
  2. Abschluss einer akademischen geowissenschaftlichen Ausbildung;
  3. Perfekte Kenntnisse der deutschen Sprache;
  4. Sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache inkl. Praxiserfahrung;


Besondere Kenntnisse und Fähigkeiten:

  1. Umfassendes, breitgefächertes Wissen im Bereich der Rohstoffgeologie und Überblick über den aktuellen nationalen und internationalen Forschungsstand sowie mehrjährige Erfahrung als geowissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im öffentlichen Dienst, im universitären Bereich oder bei einschlägigen Firmen; 30%*
  2. Erfahrung in der Interpretation von für die Rohstoffexploration relevanten geophysikalischen und geochemischen Daten; 20%*
  3. Erfahrung in der Konzeption und im Management von Projekten im Bereich der Rohstoffforschung sowie bei der Erstellung von Projektanträgen für Drittmittelakquirierung im Bereich der angewandten geowissenschaftlichen Forschung; 25%*
  4. Eignung zur strategischen Führung von Mitarbeiter/innen, praktische Erfahrung in der Führung von größeren Teams; 25%*
* Der Prozentsatz gibt an, mit welcher Gewichtung die besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten bei der Beurteilung der Eignung jeweils berücksichtigt werden.


Im Rahmen des Auswahlverfahrens wird ein Aufnahmegespräch durchgeführt.

Gemäß § 5 Abs.2a des Ausschreibungsgesetzes 1989 wird darauf hingewiesen, dass auch Erfahrungen aus qualifizierten Tätigkeiten oder Praktika in einem Tätigkeitsbereich außerhalb der Geologischen Bundesanstalt erwünscht sind.

Gemäß § 71 Abs 1 Vertragsbedienstetengesetz wird das Monatsentgelt der/des vollbeschäftigten Vertragsbediensteten des Entlohnungsschemas v durch die Entlohnungsgruppe und in ihr durch die Entlohnungsstufe bestimmt und beträgt mindestens € 2.706,00.

Gemäß § 66 Abs 2 Z 1 Vertragsbedienstetengesetz erfolgt die Einstufung bis zum Abschluss der vierjährigen Ausbildungsphase in die niedrigste Bewertungsgruppe der Entlohnungsgruppe.
Während der Ausbildungsphase gebührt das Monatsentgelt der/des vollbeschäftigten Vertragsbediensteten der Entlohnungsgruppe v1, abweichend vom § 71 Abs 1 Vertragsbedienstetengesetz, nach § 72 Vertragsbedienstetengesetz und beträgt mindestens € 2.577,80.

Bewerbungsgesuche um diese Planstelle sind unter Anschluss eines Lebenslaufes binnen fünf Wochen nach Eintragung auf der Website „Karriere öffentlicher Dienst-Jobbörse der Republik Österreich“ unter Angabe von Gründen, welche die Bewerberin bzw. den Bewerber für diesen Arbeitsplatz als geeignet erscheinen lassen, ausschließlich in elektronischer Form an bew-falroh@geologie.ac.at zu richten.

Gemäß § 5 Abs. 8 Ausschreibungsgesetz 1989 gilt als Tag der Bewerbung der Tag, an dem die Bewerbung bei der in der Bekanntmachung genannten Stelle einlangt.

Für das fristgerechte Einlangen gilt § 33 Abs. 1 und 2 des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1991 (AVG), BGBl. Nr. 51.

Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft ist bestrebt, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Im Sinne des § 11c Bundes-Gleichbehandlungsgesetz, BGBl. Nr. 100/1993 idgF., werden Frauen, die gleich geeignet wie der männliche Bewerber sind, bei der Betrauung der Funktion bevorzugt, sofern nicht in der Person des Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Fristende: 5. Mai 2017

 

 

Stellenangebot vom 18.04.2017

 

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